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TVs und Monitore ohne Dolby Vision: VRROOM-Fix

Anders als bei Projektoren unterstützen die meisten TVs Dolby Vision durchaus — zwei große Gruppen aber konsequent nicht: Samsungs komplette TV-Palette und die meisten 4K-/8K-HDR- Gaming-Monitore. Im Folgenden: genau, wie du den LLDV-Enabler des VRROOM für beide einrichtest, dazu eine geprüfte Liste von 47 TVs und Monitoren, jeweils belegt mit der eigenen Spec-Seite des Herstellers und mit eigener Einrichtungsseite.

Jedes Modell unten ist mit der offiziellen Spec-Seite oder dem Datenblatt des Herstellers belegt — keine Drittanbieter-Testberichte —, und jedes Modell hat außerdem eine eigene Einrichtungsseite (vom Modellnamen unten aus verlinkt). Einige Monitor-Modelle wurden bewusst weggelassen, weil die eigene Spec-Seite des Herstellers nur eine VESA-DisplayHDR-Zertifizierungsstufe nennt, statt ausdrücklich HDR10 zu benennen — das reicht als Beleg für die Aussage dieser Seite nicht aus. Hisense und TCL wurden komplett bewusst weggelassen: Aktuelle Modelle beider Marken, selbst die günstigen, bieten in der Regel bereits Dolby Vision und passen deshalb nicht zu dieser Seite. Steht dein genaues Modell nicht in der Liste, prüfe das eigene offizielle Datenblatt auf “Dolby Vision” — fehlt es und ist HDR10 vorhanden, gilt der Trick unten trotzdem.

So richtest du LLDV auf deinem TV oder Monitor ein

Derselbe Trick wie beim Projektor, dieselben drei Teile: dein Player übernimmt das Dolby-Vision-Tone-Mapping, der VRROOM sagt dem Player, dass er das darf, und dein TV oder Monitor bekommt ein Signal, das wie ganz normales HDR10 aussieht.

1. Dein Player: nichts Besonderes, einfach Dolby Vision aktivieren

Apple TV 4K, ein Oppo- oder Panasonic-Blu-ray-Player, ein Kaleidescape, eine NVIDIA Shield und andere wissen bereits, wie man Dolby Vision ausgibt — sie müssen dafür nur ein Display sehen, das in seiner EDID Dolby-Vision-Unterstützung behauptet (das ist die Aufgabe des VRROOM, Schritt 2). Die genauen Menüschritte pro Player findest du in den Player-Guides.

2. Der VRROOM: gib dem Player eine Dolby-Vision-EDID

Öffne den Webserver des VRROOM und gehe zum Tab EDID. Schnellster Weg: weise Custom EDID 5 (Sony A1 LLDV, DCI-P3) oder Custom EDID 10 (Sony A1 LLDV, BT.2020) dem Eingang zu, an dem dein Player hängt — beide sind fertige LLDV-EDIDs, nichts weiter einzustellen. Für mehr Kontrolle nutze Copy TX Sink EDID and Modify mit DV auf Custom DV gesetzt und baue dann im Tab DV dein eigenes Datablock (Primaries, Backlight, Max/Min Luminance). Aktiviere anschließend im Tab HDR/AVI die Option “Use custom HDR for TX0 and TX1 when input is LLDV”, damit der VRROOM den HDR-Modus deines Displays automatisch einschaltet, sobald das eingehende Signal LLDV ist. Starte deinen Player nach dem Ändern der EDID neu. Alle Details: der EDID-Bereich, der DV-Bereich und der HDR/AVI-Bereich der Anleitung, oder die LLDV-zu-HDR10-FAQ für die Kurzfassung und den Standardwert von 1000 Nits für Max Luminance, den die meisten Nutzer unverändert lassen sollten.

3. Dein TV oder Monitor: meistens gar nichts

Dein Display sieht immer nur ein HDR10-Signal und zeigt es als HDR10 an — es gibt keine Dolby-Vision-Einstellung zu finden. Lass es in seinem normalen HDR10-/Auto-Bildmodus. Die eine Ausnahme: TVs und Monitore ohne automatische HDR-Modus-Umschaltung brauchen HDR möglicherweise manuell erzwungen im Bildmenü, da LLDV nicht immer denselben HDR-Info-Frame trägt wie normales HDR10.

Samsung

Samsung hat auf keinem TV, in keiner Preisklasse, jemals Dolby Vision unterstützt und setzt stattdessen auf HDR10+ — eine Firmenpolitik, deren Aktualität Samsungs HDR10+-Advanced-Ankündigung vom November 2025 bestätigt.

Hintergrund: Samsung hat öffentlich bestätigt, über die gesamte TV-Palette hinweg auf HDR10+ statt Dolby Vision zu setzen — eine Haltung, die sich seit dem Start von HDR10+ nicht geändert hat.

Sony / LG

Bei Sony und LG betrifft es nicht die ganze Marke — die Flaggschiff- und Mittelklasse-TVs unterstützen Dolby Vision durchaus. Nur die Einstiegs-LED-/LCD-Reihen lassen es weg, also prüfe genau dein Modell.

Sharp, Panasonic, Philips, Vizio

Kleinere und preisbewusste Marken, deren aktuelle Reihen bei den Modellen unten auf Dolby Vision verzichten — jeweils bestätigt auf der eigenen Spec-Seite der Marke.

Monitors

Eine Dolby-Vision-Lizenzierung ist bei PC-Monitoren unüblich. Diese Liste enthält nur Modelle, deren Hersteller HDR10 ausdrücklich auf der eigenen Spec-Seite nennt — mehrere bekannte Gaming-Monitore wurden bewusst weggelassen, weil ihre Spec-Seiten nur eine VESA-DisplayHDR-Zertifizierungsstufe nennen, ohne HDR10 selbst zu benennen, was wir als zu schwachen Beleg für diese Seite werten. Ein Vorbehalt bleibt trotzdem: Selbst innerhalb einer Modellreihe können Schwester-SKUs sich unterscheiden — prüfe immer die genaue Modellnummer.

Bist du dir nicht sicher, ob der VRROOM überhaupt das richtige Gerät für deinen Raum ist? Sieh dir VRROOM vs. Arcana 2 vs. Arcana an, oder gehe direkt zu dem EDID-Bereich der Anleitung für die genauen Schritte. Läuft bei dir stattdessen ein Projektor? Dann sieh dir den Projektor-Guide an.